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Juli-Ausgabe
Den eigenen Weg finden und Gottes Nähe entdecken

Sommerzeit ist Reisezeit und für viele auch eine Zeit der Erholung. Immer mehr Menschen sehnen sich nach Ruhe und Entschleunigung und entdecken das Pilgern als bewusste Auszeit. Allein unterwegs zu sein, schafft Raum für Stille, Begegnungen und schenkt Zeit, sich selbst zu hinterfragen. Auf dem Weg verbinden sich Bewegung in der Natur, Spiritualität und die Suche nach Gott.

Die evangelische Kirche stand dem Pilgern lange zurückhaltend gegenüber, da es traditionell mit Heiligenverehrung und Reliquienkult verbunden wurde. Das hat sich geändert und auch in der EKBO gibt es zahlreiche Pilgerwege und Angebote, die dazu einladen, den eigenen Weg zu finden und Gottes Nähe neu zu erfahren.
 

Im August pausiert unser Newsletter. Wir melden uns im September wieder und wünschen Ihnen bis dahin einen schönen Sommer!

Pilgern – im Gehen ankommen 

Eine Person geht allein auf einem breiten Feldweg zwischen weiten Feldern unter einem teilweise bewölkten Himmel.
Warum machen sich Menschen auf den Weg? Pilgern ist viel mehr als Wandern. Es steht für Aufbruch, Orientierung und Begegnungen. Zwei Perspektiven auf das Pilgern heute.
POSITION DES BISCHOFS
Beten mit Leib und Seele
Bild von Bischof Christian Stäblein

Denken, Erfahren, Reden und Schweigen ändern sich völlig im Laufen.
Bischof Christian Stäblein
Bischof Stäblein zeichnet ein persönliches Bild vom Pilgern und erzählt, warum gerade das langsame Gehen den Glauben vertiefen, neue Perspektiven eröffnen und Menschen nachhaltig verändern kann.
BLICK IN DIE BIBEL
Unterwegs Gott nah sein
Blick von einem felsigen Hang auf eine kleine Stadt, grüne Felder und ein weites Tal unter einem teilweise bewölkten Himmel.
Die Menschen der Bibel sind oft in Bewegung und unterwegs – und gerade dann Gott besonders nah. Auf dem Weg sein ist prägend für die Spiritualität der Bibel.
STIMME AUS DER EKBO
Ein Fenster zum Himmel – eine spirituelle Kirche sein
Bild von Günter Hänsel

In der Suche nach Gottesspuren bleibt eine spirituelle Kirche lebendig.
Günter Hänsel, Pfarrer in Berlin-Schlachtensee, Pilgerbegleiter und Beauftragter für Spiritualität im Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf
WISSENSWERT
Kühle Kirchen – Hilfe gegen die Hitze in der Stadt
Bild einer Kirche mit dem Logo von "kühle Kirche"
Wenn die Stadt glüht, öffnen Berliner Kirchengemeinden ihre Türen. Mit der Initiative Kühle Kirchen schaffen sie Rückzugsorte und sind Teil eines berlinweiten Netzwerks für Hitzeschutz.
TIPPS
Kreuz und quer durch Spandau pilgern
Eine Gruppe von Menschen geht auf einem unbefestigten Weg entlang, umgeben von Natur.
Ein rund 75 km langer Pilgerweg verbindet 24 Kirchen in Berlin-Spandau – zu Fuß oder mit dem Rad durch Stadt, über Land und entlang der Havel. Die Pilgernden begleitet ein eigens komponiertes Lied: Kreuz und quer.
Kinder auf Pilgertour
Der Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg lädt Kinder und Familien ein, gemeinsam loszugehen und ihre Nachbarschaft neu zu entdecken. Unterwegs gibt es viel zum Staunen, Mitmachen und Ausprobieren. Es wartet jeweils ein Stempel im Pilgerpass.
Ein Rucksack mit verschiedenen nützlichen Utensilien für ein Kind auf Pilgertour wie Sonnencreme eine Lupe und der Pilgerpass.
Mit dem Fahrrad auf Luthers Spuren
Bild von der Wartburg
Von der Wartburg bis nach Wittenberg: Diese Radpilgerreise führt im Herbst 2026 zu Orten der Reformation. Auf den Etappen durch Mitteldeutschland verbinden sich Bewegung, Spiritualität und Begegnung.
Paul-Gerhardt-Weg
Von der Berliner Nikolaikirche bis zur Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben führt ein 140 Kilometer langer Weg durch Stadt, Natur und historische Kulissen. In neun Etappen werden die Lebensorte des berühmten Kirchenliederdichters erfahrbar.
Bild von der Paul-Gerhardt-Statue
Pilgerzentrum St. Jacobi Berlin
Zwei Personen gehen mit einem Hund auf einem Weg entlang.
Sie planen Ihre erste Pilgerreise oder suchen neue Wege? Im Pilgerzentrum finden Sie Routenvorschläge, praktische Tipps und Ansprechpersonen für das Pilgern in der EKBO. 
„Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.
– Amos 5,24
Monatsspruch Juli

Der Newsletter der EKBO

Jeden ersten Donnerstag im Monat erscheint unser Newsletter mit einem wechselnden Schwerpunkt. Er informiert über die Positionen der EKBO zu gesellschaftlichen, politischen und ethischen Fragen.

Diese Positionen gründen auf biblischer Auslegung, theologischer Reflexion und den demokratisch legitimierten Beschlüssen unserer kirchlichen Gremien.

Wir möchten Ihnen aufzeigen, wie Kirche heute in der Gesellschaft wirkt, und stellen Menschen sowie Arbeitsfelder vor, die unsere Kirche prägen.

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